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DAS BLAUMÄNNLE
 
FERIEN / Im Waldheim vergnügen sich wieder 120 Kinder
Alle Jahre wieder im Himmel(Reich)
In diesem Jahr leitet Pfarrer Cornelius Küttner erstmals die Freizeit
Mehr Anmeldungen wie Plätze gab es auch in diesem Jahr für die Sommerfreizeit des evangelischen Jugendwerks im Himmelreich. Und die 240 Kids haben wieder zehn Tage lang Spaß.
PETER SCHUMANN
"Wir sind hier beste Freundinnen geworden", sagt die 14-jährige Melissa aus Blaubeuren und die gleichaltrige Jule aus Wippingen nickt. Beide kommen schon seit zehn Jahren in die Freizeit des evangelischen Jugendwerks im Himmelreich. Sie haben sich vor zehn Jahren dort kennengelernt, sind jetzt beide in der SoKo (Sonderkommission). Das bedeutet, sie werden im nächsten Jahr zum Kreis der Helfer gehören, die in den Sommerferien rund 240 Kinder in zwei Gruppen an jeweils zehn Tagen betreuen. Wer zehn Jahre lang in dieselbe Freizeit geht, muss diese schon ziemlich toll finden. Das bestätigen beide. "Man wird selbstständig, lernt auch immer neue Leute kennen", sagt Melissa. Ziemlich cool finden sie in diesem Jahr, dass sie bis zu viermal im Waldheim übernachten dürfen. Eben, weil sie der SoKo angehören, einer Gruppe zwischen den Teilnehmern und den Helfern. Cornelius Küttner, der evangelische Pfarrer, der ansonsten die Kirchengemeinde Merklingen betreut, ist in diesem Jahr erstmals für die Freizeit zuständig, nachdem Susanne Walser, die das Lager knappe 30 Jahre leitete, aufgehört hat. Die erste Ferienfreizeit des Jugendwerks hat übrigens im Jahr 1961 stattgefunden. Den Einstieg fällt ihm dank der Vorarbeit von Susanne Walzer und dem sechsköpfigen Kernteam ("Die wissen perfekt Bescheid") leicht, auch weil er natürlich an Vorbereitungswochenenden teilgenommen hat. Und in einer so genannten Drop-Box findet er wichtige Nachrichten, die die Helfer in den Vorjahren notiert haben. Beide Freizeiten unterscheiden sich. In der ersten gibt es zum Beispiel mit dem Blautaler eine eigene Währung, Blautaler kann man durch Dienstleistungen oder den Verkauf von Bastelarbeiten verdienen. In der zweiten Freizeit unter dem Motto "Harry Potter" gibt es diese nicht, doch sei derzeit eine Abstimmung im Gang, ob die Blautaler auch für diese Freizeit wieder eingeführt werden sollen. In der zweiten Freizeit gibt es so genannte Familien, die altersmäßig angepasst aus elf bis 13 Kids bestehen. An den Ferientagen suchen sich die Familien eigene Projekte aus: basteln, sägen, vergnügen sich im Fun-Park. Wo sich jeder einzelne befindet, das zeigt sein persönlicher Magnet an, den er unter den jeweiligen Projekten befestigt hat. Doch es gibt auch Programmpunkte außerhalb des Waldheim. Besuche auf einem Bauernhof beispielsweise. "Die Helfer von außen, die wir eingekauft haben, sind ganz wichtig", sagt Küttner. So gibt es genügend Abwechselung. Beliebt sind auch die Tageswanderung und besonders die Nachtwanderung, weil dabei alle Kids in Zelten übernachten, wenn es das Wetter zulässt. An den anderen Tagen geht es um 17.30 Uhr nach Hause. Die Kinder und Jugendlichen kommen am Morgen mit dem Bus, dann gibt es eine kurze Andacht. Das Mittagessen liefert erstmals das Gasthaus "Lamm" aus Asch. Und am Nachmittag gibt es einen kleinen Imbiss. Die zehnjährige Isabell ist das erste Mal dabei und es gefällt ihr richtig gut. Sie hat schon viel gebastelt und ist gespannt, was noch alles kommt: "Ich lasse mich überraschen", sagt die junge Blaubeurerin.
 
Erscheinungsdatum: 18.08.2017, Copyright Das Blaumännle
 
 
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