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DAS BLAUMÄNNLE
 
BILDUNG / Richtfest an der Blaubeurer Gemeinschaftsschule ist für 1. Juli vorgesehen
Nachhaltig und günstig
Geschätzte Kosten von 10,75 Millionen Euro werden ziemlich sicher unterschritten
Alles läuft planmäßig beim Bau der Gemeinschaftsschule: Der Kostenrahmen von 10,75 Millionen Euro wird wohl unterschritten. Das Richtfest soll am 1. Juli gefeiert werden.
PETER SCHUMANN
Bei Bauprojekten mit hohen Kosten kommt es häufig vor, dass diese erheblich überschritten werden. Insofern ist der Bau der Blaubeurer Gemeinschaftsschule eine rühmliche Ausnahme. Nachdem 70 Prozent aller Gewerke vergeben, sind, kann Thomas Hegele vom nps-Bauprojektmanagement sagen: "Wenn nicht noch etwas wirklich Außergewöhnliches passiert, werden wir den Kostenrahmen von 10,75 Millionen Euro unterschreiten." Das hören Gemeinderat und Stadtverwaltung natürlich gerne. Und so hagelte es in der jüngsten Gemeinderatssitzung Lob von allen Seiten für nps. "Deren Arbeit ist bares Geld wert", betonte Bürgermeister Jörg Seibold, der in sein Lob ausdrücklich auch die Architekten und Fachplaner einbezieht. "Es läuft alles nach Plan", beurteilt Hegele den Stand der Arbeiten. Zwar habe man im Winter nicht in dem geplanten Umfang schaffen können, doch war der Zeitablauf so gesetzt, dass dies für die Eckdaten keine Rolle spielt. Diese würden auf jeden Fall eingehalten, Eröffnung ist zum Schuljahr 2017. Am Mittwoch setzte ein Spezialkran die Treppenteile für das insgesamt dreigeschossige Bauwerk ein. Sie werden an die dafür vorgesehene Stelle gehievt und dann einbetoniert. Dass auch alles andere zeitlich und finanziell rund läuft, ist laut Hegele darauf zurückzuführen, dass die Firmenaufträge so frühzeitig vergeben wurden, dass die Firmen die Vorarbeiten in Ruhe angehen konnten. "Und natürlich war auch der Zeitpunkt der Vergabe günstig", betont er. Denn wenn Firmen ausgelastet sind, kalkulieren sie ungleich höher, weil sie den Auftrag im Grund gar nicht haben wollen. Im September wird das Haus dicht sein, sprich das Flachdach ist aufgebracht. Dann werden die technischen Arbeiten im Innern ausgeführt. Die Aufträge dafür sind schon vergeben. Die Gemeinschaftsschule ist eines der ersten Projekte, dass vom Land nach so genannten Nachhaltigkeitskriterien gefördert wird. Einige Kriterien sind zum Beispiel die Schadstofffreiheit, die Raumluftqualität oder günstige Folgekosten. Als die Schule geplant worden sei, sei von diesem Katalog noch nichts bekannt gewesen, sagt Hegele. Trotzdem habe man fast alle Kriterien erfüllt, habe nur wenig nachkorrigieren müssen. Insgesamt hofft die Stadt auf Landeszuschüsse in Höhe von 2,7 Millionen Euro. Die Schule wird rund 3000 Quadratmeter Nutzfläche haben, es wird zweizügig unterrichtet. Und mit einem Verbindungsbau wird es einen direkten Zugang für die Schüler des Gymnasiums geben. In diesem Seitenarm sind zum Beispiel die Chemie- und Biologiefachräume untergebracht, die nach Fertigstellung vom Gymnasium genutzt werden können. An solchen Fachräumen mangelt es im Gymnasium. Auch dies ist ein Zeichen guter Planung.
 
Erscheinungsdatum: 20.05.2016, Copyright Das Blaumännle
 
 
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