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DAS BLAUMÄNNLE
 
GEWERBE / Spohn und Burkhardt kauft 18 000 Quadratmeter große Fläche im Handelsgebiet am Bahnhof
Fabrik-Neubau in Blaubeuren
Stadt räumt Option ein für weitere Fläche - Firma: "Optimal gelegenes Grundstück"
Die Stadt Blaubeuren hat eine rund 18 000 Quadratmeter große Fläche im Handelsgebiet an die Firma Spohn und Burkhardt verkauft. Das bislang in der Altstadt ansässige Unternehmen plant einen Neubau und hat eine Option auf ein weiteres Grundstück.
PETER SCHUMANN JOACHIM STRIEBEL
Die elektrotechnische Fabrik Spohn und Burkhardt ist seit vielen Jahren in Blaubeuren ansässig und hat auch in Schelklingen ein Werk. Die räumlichen Verhältnisse in Blaubeuren - das Unternehmen ist in einem Gebäude nebem der historischen Stadtmauer in der Mauergasse 5 untergebracht - sind mittlerweile derart beengt, dass die Geschäftsleitung schon vor Jahren das Gespräch mit der Stadt suchte. Jetzt konnte Bürgermeister Jörg Seibold erfreut vermelden, dass die Stadt rund 18 000 Quadratmeter Land im Handelsgebiet hinter dem Bahnhof an das Unternehmen verkauft hat. Die Fläche liegt zwischen den bereits bebauten Bereichen, östlich befinden sich unter anderem Rewe und der Drogeriemarkt Müller, westlich der Discounter Lidl. Über den Kaufpreis macht die Stadtverwaltung keine Angaben, berichtet aber, dass Spohn und Burkhardt eine Kaufoption auf weitere Abschnitte einer rund 13 000 Quadratmeter großen Fläche im Süden des Handelsgebietes hat. Die Firma hat eine Bauabsichtserklärung unterzeichnet, nach der sie sich verpflichtet, in den "nächsten drei Jahren nennenswert zu bauen", wie Seibold es formulierte. "Ein Carport hinzustellen, reicht da nicht", sagt er. "Wir konnten die Firma am Ort halten und ihr eine Option für die Zukunft geben", zeigt sich Jörg Seibold sehr zufrieden. Die Geschäftsleitung der Firma Spohn und Burkhardt ist glücklich mit dem "verkehrstechnisch optimal gelegenen, unbebauten Grundstück". Früher stand dort die Zementfabrik Spohn. Beide Unternehmen waren eigenständig. Der Mitbegründer von Spohn und Burkhardt und der Zementfabrikant Spohn waren entfernte Verwandte. Mit dem Kauf des 18 000 Quadratmeter großen Grundstücks habe sich Spohn und Burkhardt die Möglichkeit geschaffen, ein modernes Produktionsgebäude zu erstellen. "Das bestehende Gebäude in Blaubeuren kann in unterschiedlichen Bereichen nicht mehr die Platz- und Logistikbedürfnisse eines modernen Industriebetriebs abdecken", heißt es in einer schriftlichen Mitteilung des Unternehmens. Von den insgesamt 250 Mitarbeitern sind zwei Drittel in Blaubeuren beschäftigt, die anderen in Schelklingen. Der Neubau wird auf einem Gelände entstehen, das die nebenan ansässige Firma Centrotherm - als dort noch mehr Menschen arbeiteten - als Parkplatz nutzte. Auch ein Zirkus gastiert mal dort. Wie das geplante Gebäude aussehen wird, steht laut Geschäftsleitung noch nicht fest. Intern gebe es Reorganisations- und Modernisierungsprozesse. Zu möglichen Auswirkungen auf das Werk in Schelklingen traf die Firma keine Aussagen. Geschlossen werde aber nichts.
 
Erscheinungsdatum: 23.09.2016, Copyright Das Blaumännle
 
 
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